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Zwischen Studium, Wahlkampf und Tischtennis

SPD-Landtagskandidat und früherer BTTV-Kaderspieler Christian Winklmeier im Video-Interview

Christian Winklmeier im Video-Interview

Dass im Terminkalender von Christian Winklmeier noch Platz für eine Trainer-Fortbildung ist, grenzt schon an ein kleines Wunder. Der 26-jährige Gilchinger ist gerade in der heißen Phase seiner Master-Arbeit und will im Oktober für die SPD in den bayerischen Landtag einziehen. Nebenbei arbeitet Winklmeier für die Landtagsabgeordnete Kathrin Sonnenholzner, ist Jugendleiter/Trainer/Spieler beim TSV Gilching und eben - wie am vergangenen Samstag - als Lehr-Referent für den BTTV im Einsatz. 

Für Winklmeier ist die Trainer-Fortbildung in seinem Heimatort aufgrund seiner anstehenden Master-Arbeit durchaus mit einem gewissen Stress verbunden, aber vor allem eine willkommene Abwechslung. "Es ist gut, wenn man mal aus seinem Alltag und den To-Do-Listen rauskommt, auch mal neue Leute kennenlernt. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt", sagt Winklmeier.

Obwohl erst 26, hat der Gilchinger schon reichlich Erfahrung darin, Trainerinnen und Trainern Inhalte zu vermitteln.  Diverse Aufwärmübungen, Balleimer- und Aufschlag-Training sowie Spiel- und Wettkampfformen stehen für die achtköpfige Fortbildungsgruppe an diesem Samstag auf dem Programm. Winklmeier bedankt sich am Ende bei der Gruppe für das konstruktive Mitmachen. "Das macht es dem Referenten immer einfach", betont er.

Einst BTTV-Kaderspieler und Internatsschüler

Als Spieler hat es der B-Lizenz-Trainer seinerzeit in die Oberliga geschafft, mit 13 war der frühere BTTV-Kaderathlet ein Jahr im Internat in Würzburg, was ihm für seine spätere Zeit enorm viel gebracht habe, wie er im Interview verrät. "Die Erfahrung, selbstständig zu leben, möchte ich nicht missen. Die Zeit hat mir viel gegeben, auch wenn ich es nicht ganz in die Bundesliga geschafft habe." Winklmeier äußert sich auch zur Idee eines TT-Zentrums, das der BTTV in München anstrebt. "Ich habe früher selbst von so einem Zentrum profitiert. Wenn man Leistungs- und Breitensport so kombinieren kann, wäre das ein gutes und wichtiges Projekt."

Parallelen von Tischtennis und Politik

Tischtennis spielt heuer noch eine wichtige Rolle in seinem Leben; als Jugendleiter, Trainer und Spieler des TSV Gilching. Nebenbei plant Christian Winklmeier seinen Wahlkampf für die Landtagswahl im Oktober. Dann will der 26-Jährige für die SPD in den Landtag einziehen. Winklmeier ist Kandidat im Stimmkreis Landsberg/Fürstenfeldbruck West. "Die Komplexität" sei das, was Tischtennis und Politik gemeinsam haben, so Winklmeier im Interview. "Die Politik ist unheimlich schwer zu durchschauen, Tischtennis ein sehr komplizierter Sport."

"Anpacken statt Granteln"

"Anpacken statt Granteln" lautet Winklmeiers politisches Motto, dass sich auch auf den Sport und Tischtennis übertragen lasse. "Wenn man selbst was anpackt und sich Gedanken macht, dann vielleicht auch mal in die Grenzen stößt, aber doch immer vorankommt, dann kann man sehr viel erreichen", betont der Jung-Politiker etwa im Hinblick auf die Gewinnung junger Engagierter für die Vereine. "Man muss sich ein wenig daran gewöhnen, dass Jüngere auch flexibel sein müssen", empfiehlt Winklmeier. 

Für ihn selbst beginnt ab Mai die heiße Phase des Landtags-Wahlkampfes. Gewählt wird voraussichtlich am 14. Oktober. "Aufgrund.des komplizierten Wahlsystems wird sich wohl erst zwei, drei Tage später entscheiden, ob ich es geschafft habe. Feiern werden wir in jedem Fall. Alles anderes wird sich ergeben."

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Die Fortbildungsgruppe mit Christian Winklmeier (rechts) am Samstag in Gilching (Fotos: F. Leidheiser)

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